Dipl.Ing(FH)
Wolfgang Spieß
25.12.2000
In Bearbeitung!
Die x86-Prozessoren und der Personal Computer
Der 8086/88 (der XT)
Der für den Aufstieg der Firma INTEL wichtigste Meilenstein war ein
Produkt der Firma IBM, das 1981 auf dem Markt plaziert wurde.
Es war dies der Personal Computer, ( = eigenständiger,
unabhängiger Rechner). Im Vorfeld bedeutete dies, das sich IBM
für einen Mikroprozessor, etwa von Motorola oder INTEL entscheiden
musste.
Die Wahl fiel schließlich auf den 8088 Prozessor(Vergleichstabelle)
von INTEL.
(Anmerkung: Ein IBM-PC kostete bei seiner Markteinführung ca.
15000.-DM.)
Dieser Prozessor arbeitete intern mit 16-Bit Datenwortbreite und hatte
extern einen 8-Bit Datenbus. Dies vereinfachte die Realsierung des Arbeitspeichers,
halbierte aber natürlich auch den Datendurchsatz.
8088/(86)-Systemarchitektur
IBM entschied sich wahrscheinlich aus Spargründen gegen die 16-Bit
Version, dem 8086.
Für den 8086/88 stand (steht) neben einem Arithmetik Coprozessor
8087, zur schnellen Gleit-kommaberechnung bzw. Ausführung trigonometrische
Funktionen auch ein I/O-Prozessor 8089, für DMA-Zugriffe, zur Verfügung.
Der Coprozessor 8087 führt komplexe mathematische Operationen
etwa 100 mal schneller aus, als es dies die entsprechenden Floating-Point-Emulationbibliotheken
der Compiler ermöglichen.
Charakteristische Daten der 8086/88-Prozessoren ist die 16-Bit Datenwortbreite.
(Bei 8088/80188 intern 16Bit , extern 8 Bit)
Der IBM-PC arbeitete mit einem Takt von 4,77MHz und war mit einem Arbeitsspeicher
von 128kB ausgerüstet. Spätere Nachbauten (auch IBM-Kompatible
genannt) erhielten zur Leistungssteigerung einen 8086 mit 10MHz Taktfrequenz
oder die Prozessoren V20/V30 von NEC. Damit begann auch die Geschichte
x86-kompatiblen Prozessoren. Diese ersten "non-intel"-Chip von NEC enthielten
einen verbesserten Adressverarbeitungsmechanismus in Hardware realisiert,
während INTEL-Prozessoren die Adressbildung in einer zeitauf-wendigeren
Mikrocodeprogramm-Abarbeitung erledigten. Damit war ein NEC
V20/V30, bei der gleichen Taktfrequenz um etwa 10% schneller, als ein vergleichbarer
INTEL-Typ.
Der 80286 (der AT =avanced technology)
Wieder war es im Jahre 1984 IBM, die einen neuen Typ von PC, den AT (Advanced
Technologie) vorstellten. (Anmerkung: Zum Zeitpunkt seiner Markteinführung
kostete ein IBM-AT ca 10000.- DM)
Das auf dem Motherboard eines AT verwirklichte Hardwarekonzept schrieb
die Strukturen des IBM-PC fort, sodass immer eine Aufwärtskompatibiltät
der Rechnerhardware gewähr-leistet war. Als Herz dieses Systems diente
ein 80286 Prozessor(Vergleichstabelle)
von INTEL mit einer Takt-frequenz von 12,5Mhz. Der stark verbesserte Prozessorkern
des 80286 arbeitete ungefähr dreimal so schnell, wie ein vergleichbarer
8086. Der 80286-Prozessor kann mit 24 Adress-leitungen 16MByte adressieren.
Zum Zugriff auf diesen vergrößerten Adressraum bedarf es aber
der besonderen Betriebart, dem sogenannten Protected Mode. Das lange
dominierende PC-Betriebssystem IBM/MS-DOS unterstützte aber im Gegensatz
dazu nur den sogenannten Real Mode. Im Real Mode kann nur
ein Speicher von einem MByte direkt adressiert werden. Zum anderen ist
auch die Unterstützung der CPU für ein Multi-Tasking Betriebs-system
in diesem Modus beschränkt. Der IBM-AT und auch alle nachfolgenden
Modelle wurden deshalb lange Zeit (auf Grund des Betriebsystem DOS) nur
mit "angezogener Handbremse" betrieben.
Der 80386/486
Die Einführung des 386-PC’s wurde im Gegensatz zur früheren Entwicklung
nicht von IBM sondern von der Firma Compaq im Jahre 1986 vollzogen. Der
32-Bit Prozessor stand zu-nächst nur mit einer Taktfrequenz von 16MHz
zur Verfügung. Der ebenfalls 32-Bit breite Adressbus kann 4GByte direkt
adressieren. Mit den in dieser Zeit vorgestellten Betriebssystemen wie
Windows386 und OS/2 sollte endlich Leistungsfähigkeit der Prozessoren
nutzbar gemacht werden.
Der 80386 Prozessor(Vergleichstabelle)
unterstützt den vom 80286 her bekannten Protected Mode dazugefügt
wurde aber noch der sogenannte Virtual Mode. In dieser Protected-Mode
Betriebsart kann ein Prozessor der 386-Klasse einen oder mehrere 8086 Prozessoren
nachbilden (emulieren).
386-Prozessorclone der Firma AMD waren bis zu einer Taktfrequenz von
40MHhz verfügbar.
Im Jahre 1991 stellte Intel den 80486 Prozessor(Vergleichstabelle)
vor. Der 80486 war im wesentlichen ein verbesserter 80386 Mikroprozessor,
mit 8kB Cache und in der DX-Version mit einem mathematischen Co-Prozessor
auf dem Chip integriert. Die Taktfrequenz wurde bis auf 50MHz gesteigert.
Deshalb kämpften Board- und Chipsatzhersteller in der Anfangsphase
zunehmend mit thermischen Problemen der CPU und der übrigen Boardhardware.
Die Prozessortaktfrequenz , jetzt in Richtung UKW-Bereich gesteigert, äußert
sich durch Problemen wie Signalreflexionen und Übersprechen auf den
Leiterbahnen der Boards.
Um den Boardherstellern das Design zu vereinfachen produzierten Intel,
AMD oder Cyrix Prozessoren, die z.B. mit einem externen Takt von 33MHz
und einer internen Frequenz-vervielfachung (2- oder 3-fach) intern mit
66 bzw. 100MHz arbeiteten.
Die Pentiumklasse P5
Auch heute (1999) ist es noch die Firma INTEL, welche eine dominierende
Stellung als Schrittmacher bei der Entwicklung von "PC-Prozessoren" inne
hat. Der Grundtyp der momentan (noch) aktuellen Pentiumfamilie ist ein
64-Bit Prozessor, der P5 Prozessor(Vergleichstabelle).
Er besteht aus ca. 3,3 Millionen Transistoren und ist in 0,35m
m-Technologie auf einer Chipfläche von xxxx mm realisiert. Der on-Chip
Cache wurde auf 16kB erweitert.
Der 1993 auf dem Markt eingeführte Pentium hat eine superscalare
Architektur. Dies be-deutet, dass ein derartiger Prozessor ein Rechenwerk
enthält, welches im Idealfall zwei Befehle gleichzeitig ausführen
kann. Dazu beinhaltet der Pentium ausserdem eine Branch-Prediction-Unit
(BPU). Diese Einheit führt eine gewisse Vorverarbeitung des Programmablaufes
durch. Das Ziel ist, keine Wartezeiten für die CPU dadurch entstehen
zu lassen, dass in der sogenannten Instruction Queue (IQ) keine
neuen Befehle zur Verarbeitung mehr anstehen. Die BPU versucht also den
Programmablauf in gewisserweise vorherzusagen und lädt die so ermittelten
Instruktionen vorsorglich in die IQ.
Dies bedeutet, dass der
Pentium, verglichen mit einem 80486 Prozessor bei, gleicher Taktfrequenz,
mit einer doppelten Verarbeitungsgeschwindigkeit aufwartet.
Blickt man zurück auf den i4004, so nahm die Anzahl der Transistoren
mit dem PII-Prozessor um den Faktor 3300 zu. Ein der Gründerväter
von Intel, Gordon Moore, postulierte anfang der 70er Jahre das nach ihm
benannte Moore’sche Gesetz.(Abb.: 10 Moores
Law) Dies sagt aus, dass sich etwa alle 2 Jahre die Anzahl der Transistoren
pro Chipfläche verdoppelt. Bis heute (1998) hat er damit recht behalten.
Moores Law
P5 60/66- der mit dem Floating-Point-Error
|
Pentium P5
|
|
Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Sockel 7 |
|
Produktionstechnologie
|
0.8µ |
|
System-Takt/CPU-Takt
|
60, 66 MHz / 60, 66 MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
3.2 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
5V |
|
Core-Spannung
|
5V |
|
Cache
|
1-level |
16kB 8kB Daten / 8kB Code |
| 2-level/Takt |
nicht integriert (Motherboard)/
60, 66 MHz |
Um die diversen Weiterentwicklung des P5 unterscheiden zu können,
hat INTEL eine spezielle Spezifikationsliste
dafür bereitgestellt.
P54C
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Pentium P54C
|
|
Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Sockel 7 |
|
Produktionstechnologie
|
0.8µ |
|
System-Takt/CPU-Takt
|
50, 60, 66 MHz / 75...200
MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
3.2 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
bis P54C-120 3.5V, schnellere 3,3V |
|
Core-Spannung
|
bis P54C-120 3.5V, schnellere 3,3V |
|
Cache
|
1-level |
16kB 8kB Daten / 8kB Code |
| 2-level/Takt |
nicht integriert (Motherboard)/
50, 60, 66 MHz |
P55C mit MMX -Erweiterung

Der P55C Prozessor(Vergleichstabelle)ist
ein Sockel 7 Prozessor (1997) mit dualer Spannungsversorgung für Core
und I/O. Durch die MMX-Erweiterung werden vorallen Arithmetik-Operationen
beschleunigt, da diese nicht im MikroCode sondern in Hardwarerechenwerken
verwirklicht wurden.Damit stieß INTEL auch in die Rechendomäne
der digitalen Signalprozessoren vor. Mehr über den Prozessor ist von
Intel unter Pentium
Prozessor mit MMX -Technologie zu erfahren
|
Pentium P55C-MMX
|
|
Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Sockel 7 |
|
Produktionstechnologie
|
0.35µ |
|
System-Takt/CPU-Takt
|
66 MHz / 166...233 MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
4.5 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
3,3V |
|
Core-Spannung
|
2.8V |
|
Cache
|
1-level |
32kB 16kB Daten /16kB Code |
| 2-level/Takt |
nicht integriert (Motherboard)/
66 MHz |
P6-Pentium Pro

DerPentium Pro (Vergleichstabelle)
ist ein Sockel 7 Prozessor (1997), der ohne Rücksicht auf Kompatibilität
zum 8086-Segmentierungsmodell entworfen wurde.
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Pentium Pro
|
|
Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Sockel 8 |
|
Produktionstechnologie
|
0.35µ |
|
Takt
|
150..200 MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
5.5 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
bis P6-150 3.1V, schnellere 3,3V |
|
Core-Spannung
|
bis P6 -150 3.1V, schnellere 3,3V |
|
Cache
|
1-level |
16kB 8kB Daten / 8kB Code |
| 2-level/Takt |
1024kB/ bei vollem Prozessortakt
60, 66 MHz |
PentiumII MMX - Klamath

Der PentiumII MMX-Klamath Prozessor(Vergleichstabelle)
(1997) ist die erste für den Slot1 entworfen und gebaute CPU von INTEL.
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Pentium PII MMX- Klamath
|
|
Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Slot1 |
|
Produktionstechnologie
|
0.35µ |
|
System-Takt/CPU-Takt
|
66 MHz / 233, 266, 300 MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
7.5 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
3.5V |
|
Core-Spannung
|
2.8V |
|
Cache
|
1-level |
32kB 16kB Daten /16kB Code |
| 2-level/ Takt |
512kB/ halber CPU-Takt |
PentiumII-Deschutes
Der Pentium II Deschutes (Vergleichstabelle)(1998)
im Slot1 Gehäuse ist mit einem 32kByte 1-Level-Cache ausgerüstet.
|
Pentium PII-Deschutes
|
|
Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Slot1 |
|
Produktionstechnologie
|
0.25µ |
|
System-Takt/CPU-Takt
|
66, 100 MHz / 333...450 MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
7.5 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
3.5V |
|
Core-Spannung
|
2.8V |
|
Cache
|
1-level |
32kB 16kB Daten /16kB Code |
| 2-level/ Takt |
512kB/ halber CPU-Takt |
Celeron Deschutes

Auf grund des fehlenden L2-Cache haben Rechnersysteme mit dem Celeron 266/300
Prozessor (Vergleichstabelle),
verglichen mit gleich schnellen AMD-K6 Prozessoren, eine deutlich schlechtere
(Rechen-)Leistung. Intel ersetzte diese "Einsteiger-" CPU recht bald durch
den deutlich leistungsfähigeren Celeron300A
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Celeron-Deschutes
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|
Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Slot1 |
|
Produktionstechnologie
|
0.25µ |
|
System-Takt/CPU-Takt
|
66 MHz / 266...300 MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
7.5 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
3.3V |
|
Core-Spannung
|
2.0V |
|
Cache
|
1-level |
32kB 16kB Daten /16kB Code |
| 2-level/ Takt |
nicht integriert (Motherboard) |
Celeron Mendocino- 300A
Der Prozessorkern des Celeron 300/333A (Vergleichstabelle)
(Anfang 1999) ist identisch mit dem PII Mendocino.
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Celeron-Mendocino
|
|
Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Slot1 oder PGA Sockel 370 |
|
Produktionstechnologie
|
0.25µ |
|
System-Takt/CPU-Takt
|
66 MHz / 266...300 MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
7.5 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
3.3V |
|
Core-Spannung
|
2.0V |
|
Cache
|
1-level |
32kB 16kB Daten /16kB Code |
| 2-level/ Takt |
128 kB/ voller CPU-Takt |
Pentium III Katmai
Der Pentium III Katmai (Vergleichstabelle)
wurde zur selben Zeit (April 1999), wie der AMD Athlon K7 am Markt eingeführt.
Der AMD Prozessor war diesem in seiner Rechenleistung deutlich überlegen.
Da der Prozessorkern für 600MHz ausgelegt ist wurde zunächst
die Corespannung um 0,05V erhöht. INTEL entwickelte deshalb den Pentium
III mit dem Coppermine-Kern mit Hochdruck zur Marktreife weiter.
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Pentium III Katmai
|
|
Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Slot |
|
Produktionstechnologie
|
0.2375µ |
|
System-Takt/CPU-Takt
|
100 MHz / 450...600 MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
9.5 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
3.3V |
|
Core-Spannung
|
1.8V |
|
Cache
|
1-level |
32kB 16kB Daten /16kB Code |
| 2-level/ Takt |
512 kB/ halber CPU-Takt |
Pentium III XEON
Der Pentium-XEON (Vergleichstabelle)(Anfang
1999) wird mit verschiedenen 2-Level-Cache Größen ausgeliefert
(512kB, 1024 kB und 2048kB) und ist zunächst einmal für Serveranwendungen
gedacht.
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Pentium III XEON
|
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Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Slot2 |
|
Produktionstechnologie
|
0.25µ |
|
System-Takt/CPU-Takt
|
100 MHz / 400...450 MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
7.5 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
3.3V |
|
Core-Spannung
|
2.0V |
|
Cache
|
1-level |
32kB 16kB Daten /16kB Code |
| 2-level/ Takt |
2048 kB/ voller CPU-Takt |
Pentium III Coppermine
Nachfolger des Pentium III Katmai Prozessors. Auch wenn der Codename Pentium
III Coppermine (Vergleichstabelle)
etwas anderes suggeriert, verwendet INTEL für den immer noch Metallverbindungen
auf Basis von Aluminium.
Durch die, im Vergleich zum Pentium III Katmai, kleineren Strukturen,
ist die Größe des Prozessorkerns beinahe halbiert worden. Dadurch
wurde Platz frei für den vergr
|
Pentium III Coppermine
|
|
Merkmal
|
Beschreibung |
|
Gehäuse
|
Slot1 |
|
Produktionstechnologie
|
0.18µ |
|
System-Takt/CPU-Takt
|
133 MHz / 667...733 MHz |
|
Transistoren (CPU)
|
28 Millionen |
|
I/O-Spannung
|
3.3V |
|
Core-Spannung
|
1.1-1.7V |
|
Cache
|
1-level |
32kB 16kB Daten /16kB Code |
| 2-level/ Takt |
256 kB/ voller CPU-Takt |
PC on-chip
Einige Halbleiterhersteller komponieren um den eigentlichen Prozessor eine
ganze Fülle von Funktionen auf einen Chip (System on chip). So hat
z.B. die Fa. Signetics Tompson den Chip STPC Industrial (siehe Abb: 11
PC on-chip,1998) vorgestellt, der laut Hersteller in der P5 Leistungsklasse
angesiedelt ist.
PC on-chip der STPC von STMicroelectronics
Der Chip, im 388 poligen PBGA Gehäuse, vereinigt die Peripherie eines
kompletten Industrie PC. Folgende Komponenten kennzeichnen den STPC:
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Komponente
|
Beschreibung |
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CPU
|
-
vollstatischer x86 CPU-Kern 100 MHz mit
-
3,3V Core Spannung
|
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Datenpfade
|
-
66 MHz 64Bit interner Bus
|
|
Memory
|
-
8kB Cache Memory
-
DRAM-Controller verwaltet 128MB DRAM Fast-Page/EDO
|
|
Bus Connection
|
-
ISA Bus Master-Slave
-
PCI Master-Slave-Arbiter
|
|
Schnittstellen
|
Video, Grafik
SVGA Controller Windows Beschleuniger
CRT Controller 135MHz RAMDAC Monitor Auflösung 1280x1024 bei 75Hz
non-interl.
TFT Display Controller für 9,10,12,18 Bit -Interface
Zoom Video Unterstützung
-
Cardbus PCMCIA Schnittstelle nach PCMCIA-2.0
-
Tastatur Controller
-
PS/2 Maus Controller
-
Parallel Port nach IEEE 1284 Nibble, Byte, EPP und ECP Modus
|
|
integrierte Chipsatzeigenschaften
|
-
DMA Controller Interrupt Controller
-
Timer/Counter
-
Power Management
|
|
Temperaturbereich
|
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