Rechnertechnik
W.Spieß
3DNow!
Von AMD kreierte Erweiterung die 21 neue Befehle umfasst. Ausgerüstet
sind damit alle AMD Prozessoren ab K6-2. Damit sollen Programme wie z.B.
Spiele eine Beschleunigung in ihrer Abarbeitung erhalten. Die Anpassung
erfolgt z.B. mittels der DirectX-Software Schnittstelle. Diese Schnittstelle
macht auch eine hardwareunbhängige Grafikprogrammierung möglich.
Damit wird der x86-Befehlsumfang mit einem Satz von Befehlen für
Multimedia-Anwendungen erweitert.
DirectX
Um auf die Hardware eines Systemes zugreifen zu können, ohne diese
direkt zu kennen, entwickelte Microsoft eine Sammmlung aus Routinen (Applikation
Program Interface) und Protokolle, die als Softwareschnittstelle z.B. zu
Spielen dient..
L1-/L2-Cache
Der Cache ist ein Zwischenspeicher, der zwischen der schnellen CPU
und dem langsamen Systemspeicher geschaltet ist. Durch das ausgeklügelte
puffern von Daten und Befehlen stehen diese der CPU immer wieder sehr schnell
zur Verfügung.
MMX
Die P55C Prozessoren erhielten mit der sog. Multi
Media eXtension-Erweiterung
57 neue Befehle, die eine schnelle Arithmetik möglich machen. (Bisher
eine Domäne der DSP Prozessoren ) Damit sollen z.B. Grafikprogramme
deutlich beschleunigt abgearbeitet werden. Die P55C erhielten ausserdem
einen 32kByte großen Cache (vergl. P54C 16kByte), der eine generelle
Beschleunigung auch von non-MMX optimierten Programmen ermöglicht.
Slot 1
Mit der Einführung des PentiumII Prozessors änderte INTEL
das Gehäuse der CPU. Diese wird über eine Steckerleiste (Slot)
in einem speziellen Sockel, dem Slot1 auf dem Motherboard montiert. Für
die Celeron Nachfolgertypen wurde aber inzwischen wieder ein kostengünsiges
PGA-Gehäuse, das dem Sockel 7 ähnlich ist, eingeführt.
Slot 2
Steckplatz für den INTEL XEON Prozessor
Slot A
Steckplatz für den AMD K7 Prozessor mit dem EV6 Protokoll
Sockel 7
PGA Sockel für alle Prozessoren der PentiumI- Klasse. Ausserdem
liefern viele Zweitlieferanten wie AMD, Cyrix, IDT, Rise Sockel 7 kompatible
CPU's. Moderne Sockel 7 CPU arbeiten mit 2 verschiedene Spannungen von
Prozessorkern und I/O-Teil.
Die herabgesetzte Corespannung soll die Verlustleistung und damit die
Erwärmung der CPU mindern.
Sockel 370
PGA Sockel für den Celeron Prozessor mit dem GTL+ Protokoll
AGP
Der Begriff steht für Accellerated
Graphic
Port nach einer Spezifikation von INTEL. Folgende
standardisierte Transferraten sind momentan angewendet:
| 1x |
2x |
4x |
| 264 MByte/s |
528 MByte/s |
1056 MByte/s |
Coretakt
Die interne Frequenz eines Prozessors, die aus einer PLL-Vervielfachung
der Fron-Side-Bus Taktfrequenz ensteht.
FSB
Der Front-Side-Bus
ist die Brücke zwischen dem Chipsatz und der CPU. Folgende Taktraten
sind momentan verfügbar
| 66 MHz |
100MHz |
133 MHz |
| alte P5 oder K6 Systeme |
K6-2 und PII Systeme |
K7 und Pentium III |
Mainboard
Die Trägerplatine eines PC auf dem Chipsatz, CPU und die Systembusse
(PCI, ISA, AGP,FSB, usw.) zusammengeführt sind. Ausserdem sind dort
der Arbeitsspeicher (RAM) und die Schnittstellen untergebracht. Infos zu Motherboards finden Sie z.B. unter
Motherboards Org
Toms Hardware Guide
Chipsatz
Integrierte Schaltkreise welche dem Prozessor den Zugriff auf die Busse
(PCI, ISA,AGB) den Speicher und die Peripherie (parallele, serielle Schnittstelle
ermöglichen. Chipsätze sind zusammen mit der Firmware (BIOS)
auf den jeweilig eingesetzen Prozessortyp zugeschnitten.
PCI Bus
Peripherial Component
Interconnect
Bus
Von INTEL entwickelter Bus der zur schnellen Kommunikation zwischen
den Systemkomponenten dient. Im PC werden über diesen Bus die Erweiterungskarten
(ISDN, Grafik, Schnittstellen, Messwerterfassung, usw.) eingebracht. Die
Taktfrequenz beträgt 33MHz bzw. 66 MHz.
ISA Bus
Industry Standard
Architecture
Bus
Von IBM entwickelter erster Standardbus für den PC. Er fasst eine
8 Bit Variante vom XT-PC mit der 16 Bit Variante für den AT-PC zusammen.
Er dient der Erweiterung des PC-Systems mit z.B. ISDN, Grafik, Schnittstellen,
Messwerterfassung, usw.